Das Erdbeben in der Irpinia 1980 – Eine Katastrophe, die Italien erschütterte
Am Abend des 23. November 1980 ereignete sich in Süditalien eine der verheerendsten Naturkatastrophen der jüngeren europäischen Geschichte. Um 19:34 Uhr Ortszeit erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,9 auf der Richterskala die Region Irpinia in Kampanien sowie angrenzende Gebiete in der Basilikata und Apulien. ## Die Katastrophe Das Epizentrum des Bebens lag in der bergigen Region östlich von Neapel, zwischen den Orten Conza della Campania, Lioni und Sant'Angelo dei Lombardi. Die Erschütterungen waren so heftig, dass sie in weiten Teilen Süditaliens und sogar bis nach Rom spürbar waren. Besonders tragisch war, dass das Beben zu einer Zeit eintrat, als viele Menschen in ihren Häusern waren – an einem Sonntagabend im späten November. Die Bilanz war erschütternd: Offiziellen Angaben zufolge starben etwa 2.900 Menschen, über 8.800 wurden verletzt, und schätzungsweise 280.000 Menschen wurden obdachlos. Ganze Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, darunter Conza della Campania, das v...