Warum "Jeder muss studieren" der falsche Weg ist
Es gibt einen Irrglauben in unserer Gesellschaft, der sich hartnäckig hält: Nur wer studiert hat, ist wirklich qualifiziert. Nur ein Hochschulabschluss öffnet die Türen zu einer erfolgreichen Karriere. Diese einseitige Sichtweise halte ich nicht nur für falsch, sondern auch für gefährlich – für junge Menschen und für unsere Wirtschaft gleichermaßen. Mein Weg: Ausbildung als Fundament In den 90er Jahren habe ich eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolviert. Später folgten Weiterbildungen zum Fachwirt, Betriebswirt und Techniker über Fachschulen. Dieser Weg war keineswegs ein Umweg oder eine Notlösung – er war eine bewusste Entscheidung, die sich ausgezahlt hat. Heute fühle ich mich mindestens genauso gut auf jegliche berufliche Herausforderungen vorbereitet wie Kolleginnen und Kollegen mit Hochschulabschluss. Die Stärke der dualen Ausbildung: Praxis von Tag eins Was macht eine Ausbildung – ob gewerblich oder kaufmännisch – so wertvoll? Es ist die Verbindun...