Suma, Huma, ORO – die drei Leben eines Einkaufszentrums im Falbenholz
Wer heute durch Schwabach fährt und am Falbenholz das goldgelb-orange leuchtende "ORO" sieht, ahnt kaum, dass sich hinter dieser Fassade eine über 50-jährige Geschichte verbirgt – eine Geschichte, die exemplarisch zeigt, wie sich der Einzelhandel auf der grünen Wiese seit den 1970er-Jahren gewandelt hat. 1975: Der Anfang auf der grünen Wiese Im Jahr 1975 errichtete die Münchner Jost-Hurler-Unternehmensgruppe im Schwabacher Gewerbegebiet Falbenholz, direkt an der Autobahn A6 gelegen, ein Einkaufszentrum, das seinerzeit das größte der ganzen Region war. Unter dem Namen Suma eröffnet, markierte es einen typischen Trend jener Jahre: weg von der Innenstadt, hin zu großflächigen Fachmarktzentren mit viel Parkplatz vor der Tür – für Schwabach und das Umland ein echter Einschnitt im Einkaufsverhalten. Der Wandel zur Huma Aus der Suma wurde im Laufe der Zeit die Huma – unter diesem Namen wurde das Center über Jahrzehnte zur festen Größe für Kundschaft aus Schwabach, dem südlichen Nürn...