Eine Armee, die niemand kommen sah -Warum China sein Stromnetz mit 8.500 Robotern umbaut – und was das über uns aussagt
Manchmal liest man einen Artikel und denkt: Das hätte ich gerne früher gewusst. Nicht weil die Information neu wäre, sondern weil sie in dieser Verdichtung etwas sichtbar macht, das man bisher nur als diffuses Unbehagen kannte. Uwe Kerkow hat am 24. Mai 2026 für Heise einen solchen Artikel geschrieben. Thema: die State Grid Corporation of China und ihr Vorhaben, den Betrieb kritischer Strominfrastruktur systematisch auf Roboter umzustellen. Das Investitionsvolumen: 6,8 Milliarden Yuan allein für 2026, rund eine Milliarde US-Dollar. Gemeinsam mit dem Pendant China Southern Power Grid könnten die Gesamtinvestitionen im laufenden Jahr die Marke von zehn Milliarden Yuan überschreiten. Die geplante Roboterflotte umfasst rund 8.500 Einheiten – darunter 5.000 vierbeinige Inspektionsmaschinen, 500 humanoide Systeme für Hochrisikoeinsätze an Ultra-Hochspannungsanlagen und 3.000 zweiarmige Fahrzeugplattformen für kooperative Wartungsaufgaben. Lieferanten sind chinesische Robotikfirmen: Unitree, ...