Von der Werkstatt zur Weltmarke: Die faszinierende Geschichte von Graupner
Wer jemals eine Fernsteuerung in der Hand gehalten oder den Geruch von Balsaholz und Kleber in der Nase hatte, kommt an einem Namen nicht vorbei: Graupner. Über Jahrzehnte hinweg war das Logo mit dem geschwungenen Schriftzug das Qualitätssiegel der Modellbaubranche. Doch der Weg von den Anfängen bis heute war eine Achterbahnfahrt der Innovationen, Erfolge und Krisen. Die Anfänge: Laubsägearbeiten aus Stuttgart Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1930. Johannes Graupner gründete in Stuttgart ein kleines Unternehmen, das zunächst Laubsägeartikel herstellte. Mitten in der Weltwirtschaftskrise war dies ein mutiger Schritt, doch der Fokus lag von Anfang an auf handwerklichem Geschick und der Freude am Selbermachen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Umzug nach Kirchheim unter Teck übernahm Sohn Hans Graupner das Ruder. Er war der Visionär, der erkannte, dass der Modellbau mehr als nur ein Zeitvertreib war – es war der Traum vom Fliegen und Fahren im Miniaturformat. Die goldenen Jahre: Inno...