Gurkenwasser gegen Glätte: Nürnbergs konsequente Innovationsverweigerung
## Oder: Warum man in der Noris lieber auf'm Arsch landet als mal was Neues zu probieren
**Triggerwarnung:** Mein kongenialer Podcast-Partner Steve würde mir jetzt wieder ins Wort fallen und sagen: "Jetzt mach mal halblang, du kannst die Leute doch nicht so heftig angehen!" Tja, Steve, zu spät. Die Wahrheit muss raus, und zwar in voller Salzlake.
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Gurkenwasser auf Straßen? In Nürnberg? Sind wir hier in einem Innovationslabor oder was? Nein, nein, nein! Das haben wir schon immer nicht gemacht, also machen wir das auch jetzt nicht. Ende der Durchsage. Basta. Aus. Finito.
Während andere Kommunen kreativ werden und sich denken "Hey, vielleicht können wir die saure Brühe, die sonst im Abfluss landet, sinnvoll nutzen UND dabei noch Salz sparen", sitzt man in Nürnberg vermutlich gerade in einer 47-köpfigen Arbeitsgruppe und diskutiert, ob man überhaupt über die Möglichkeit nachdenken sollte, darüber nachzudenken, eventuell mal zu evaluieren, ob man in Erwägung ziehen könnte, theoretisch...
Aber wissen Sie was? Das ist ja nur konsequent!
## Die Bibertbahn-Methode: Bewährte Nürnberger Verhandlungskunst
Erinnern wir uns an das glorreiche Kapitel der Bibertbahn-Reaktivierung. Da hat die Stadt Nürnberg Verhandlungskunst auf höchstem Niveau demonstriert: "Lieber Landkreis, entweder ihr finanziert unsere absurd teure U-Bahn mit – oder ihr kriegt GAR NIX!"
Das ist ungefähr so, als würde man seinem hungrigen Nachbarn sagen: "Du bekommst nur ein Brot von mir, wenn du mir dafür eine Drei-Sterne-Küche baust."
Klar, die damalige Latex-Affinität... äh, Entschuldigung... die damalige sehr *eigenwillige* Landrätin und die Bürgermeister gewisser Städte im Landkreis haben auch ihren nicht unerheblichen Beitrag zum Scheitern geleistet. Aber das Grundprinzip war schon in Nürnberg gesetzt: Innovation? Kooperation? Pragmatismus? **Das haben wir schon immer nicht gemacht!**
## Die Nürnberger Innovationsformel
1. Jemand hat eine neue Idee
2. Nürnberg sagt: "Nein"
3. Repeat
Es ist so einfach! Warum sollte man sich mit neuen, möglicherweise sogar *funktionierenden* Ansätzen auseinandersetzen? Warum unkonventionelle Lösungen in Betracht ziehen, wenn man auch einfach... nichts tun kann?
Gurkenwasser gegen Glätte? UNERHÖRT! Was kommt als nächstes? Sauerkrautsaft für die Grünpflege? Brezenwasser als Fassadenreiniger? Wo kämen wir denn da hin, wenn wir anfangen würden, kreativ zu denken?
## Das Nürnberger Stadtmotto (inoffiziell)
*"Das haben wir schon immer nicht gemacht – das machen wir auch jetzt nicht"*
Dieser Satz ist nicht nur eine Aussage, er ist eine Philosophie. Eine Lebenseinstellung. Ein Bollwerk gegen den Fortschritt. Ein Denkmal der Beharrlichkeit im Stillstand.
Andere Städte experimentieren, testen, wagen. Nürnberg? Nürnberg bleibt standhaft. Wie ein Fels in der Brandung. Ein sehr glatter, nicht mit Gurkenwasser behandelter Fels, auf dem alle ausrutschen.
## Fazit
Also, liebe Nürnberger Stadtverwaltung: Vielen Dank, dass ihr so verlässlich seid. In einer Welt voller Veränderungen ist es beruhigend zu wissen, dass es noch Konstanten gibt. Und ihr seid diese Konstante. Die Konstante der Verweigerung. Der Innovation-Gegenpol. Das Schwarze Loch der Kreativität.
Und Steve? Ja, ich weiß. Ich war zu heftig. Aber manchmal muss man die Dinge beim Namen nennen – oder besser gesagt: beim Gurkenwasser.
*In diesem Sinne: Guten Rutsch! (Wortwörtlich.)*
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*P.S.: Falls jemand aus der Nürnberger Verwaltung mitliest: Das war Satire. Aber nur ein bisschen.*
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