Operation "Lyoner gegen Leberwurst": Warum Deutschland das Saarland gegen Elsass-Lothringen tauschen muss



*Ein völlig ernst gemeinter Vorschlag zur Lösung der größten geopolitischen Krise unserer Zeit*

Liebe Mitbürger, liebe Saarländer (solange ihr noch deutsche Staatsangehörige seid),

es ist an der Zeit, dass wir uns der bitteren Wahrheit stellen: Deutschland hat beim großen europäischen Gebietstausch von 1919 einen katastrophalen Deal gemacht. Während wir das wunderschöne Elsass-Lothringen mit seinen pittoresken Weinbergen, der exquisiten Küche und den charmanten Fachwerkhäusern abgeben mussten, bekamen wir... das Saarland. 

## Das Saarland: Deutschlands bestgehütetes Geheimnis (aus gutem Grund)

Seien wir ehrlich: Das Saarland ist Deutschlands Anhängsel, das niemand so richtig vermisst, wenn es mal nicht da ist. Es ist so klein, dass man es beim Niesen übersehen kann – gerade mal so groß wie der fränkische Landkreis Ansbach! Während Ansbach aber wenigstens nur ein Landkreis ist, tut das Saarland so, als wäre es ein richtiges Bundesland. Das ist, als würde sich ein Hamster als Tiger ausgeben. Die größte touristische Attraktion ist ein Stahlwerk – und das ist nicht mal mehr in Betrieb!

Während andere Bundesländer mit Bergen, Seen oder wenigstens anständigen Fußballvereinen prahlen können, bietet das Saarland... nun ja... sehr günstige Tankstellen. Das ist zwar praktisch, aber als Argument für die Beibehaltung der Staatshoheit eher dünn.

## Elsass-Lothringen: Das gelobte Land der Flammkuchen

Auf der anderen Seite des Rheins wartet das verlorene Paradies: Elsass-Lothringen! Hier gibt es nicht nur die besten Flammkuchen westlich des Schwarzwalds, sondern auch Straßburg mit seinem majestätischen Münster und dem Europäischen Parlament (falls wir das auch noch wollen). Die Region hat Kultur, Geschichte und – das Wichtigste – Weinberge, die tatsächlich guten Wein produzieren.

## Die Vorteile des Tauschs im Überblick:

**Was Deutschland gewinnt:**
- Straßburg (eine richtige Stadt mit mehr als drei Sehenswürdigkeiten)
- Weltklasse-Küche (Coq au Vin statt Döppekuchen)
- Echte Weinkultur (nicht nur Viez)
- Das Europäische Parlament vor der Haustür
- Colmar (sieht aus wie aus einem Disney-Film)
- Industriegeschichte, die nicht nur aus Kohle und Stahl besteht

**Was Frankreich gewinnt:**
- Äh... sehr günstige Tankstellen?
- Die Völklinger Hütte (immerhin UNESCO-Welterbe!)
- Lyoner und Geheirate
- Ein Bundesland, das so klein ist, dass es in jeden französischen Département passt
- Die Möglichkeit, endlich zu verstehen, was "Unn doo?" bedeutet

## Ein Win-Win für alle Beteiligten

Frankreich würde endlich verstehen, was Deutschland die letzten 100 Jahre durchgemacht hat, und Deutschland könnte seine kulinarische Misere mit echtem Elsässer Sauerkraut und Münster-Käse beenden. Die Saarländer könnten endlich ihre Francophilie ausleben, ohne dafür über die Grenze fahren zu müssen.

## Der Einwand der Skeptiker

"Aber die Saarländer sind doch Deutsche!", werden einige einwenden. Sind sie das wirklich? Sie trinken Viez statt Bier, sprechen einen Dialekt, den nicht mal andere Deutsche verstehen, und fahren zum Einkaufen nach Frankreich. Sie sind praktisch schon Franzosen – nur ohne den Stil.

## Fazit: Eine historische Korrektur

Es ist Zeit, den Fehler von 1919 zu korrigieren. Deutschland braucht das Elsass-Lothringen zurück, und Frankreich kann gerne das Saarland haben. Es wäre der fairste Tausch seit... nun ja, seit dem letzten Mal, als jemand versucht hat, das Saarland loszuwerden.

In diesem Sinne: Vive l'échange! Es lebe der Tausch!

*P.S.: Liebe Saarländer, das war natürlich alles nur Spaß. Ihr seid großartig – auch wenn niemand genau weiß, wo ihr seid.*

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*Dieser Blogbeitrag wurde mit augenzwinkernder Satire verfasst und stellt keine echte politische Forderung dar. Das Saarland ist ein wunderschönes Bundesland mit vielen liebenswerten Eigenschaften – auch wenn es wirklich sehr klein ist.*

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