Unruhige Erde: Der Erdbebenschwarm im Vogtland wandert nach oben – Was steckt dahinter?
Wer im Dreiländereck zwischen Sachsen, Bayern und Böhmen lebt, ist an ein leichtes Zittern der Erde gewöhnt. Doch der aktuelle Februar 2026 zeigt uns wieder einmal, wie lebendig der Untergrund im Vogtland und im Egerbecken tatsächlich ist. Seit Wochen registrieren Messstationen eine anhaltende Serie von Erschütterungen, die Wissenschaftler und Anwohner gleichermaßen in Atem hält. Aktuelle Lage: Die Beben werden „flacher“ Nachdem die Region bereits im Januar mit Magnituden von bis zu 3,3 aufgeschreckt wurde, setzt sich die Aktivität fort. Besonders spannend für die Forschung: Die neuesten Messungen zeigen eine deutliche Veränderung der Tiefe. Lagen die Hypozentren (Erdbebenherde) zu Beginn noch in etwa 13 km Tiefe, sind sie nun auf rund 9 km aufgestiegen. Die Hotspots im Februar 2026: * 04.02. – Nový Kostel (CZ): Magnitude 2,4 (Tiefe: 10 km) * 08.02. – Bad Brambach (D): Magnitude 2,1 (Tiefe: 9 km) * 12.02. – Luby (CZ): Magnitude 1,9 (Tiefe: 9 km) Warum wandern die Beben...