Warum Smart-City-Projekte der öffentlichen Hand zum Scheitern verurteilt scheinen
Das Entsetzen im Konstanzer Gemeinderat war groß. Kurz vor Weihnachten diskutierten die Stadträte erstmals in öffentlicher Sitzung über den Stand des Programms Smart Green City – und was dabei deutlich wurde, gleicht einem Offenbarungseid: Vier Jahre nach dem Start des ursprünglich auf 15 Millionen Euro angelegten Digitalisierungsprogramms gibt es kaum konkrete Ergebnisse. Sieben Projekte sind komplett gestoppt, aus sieben weiteren kommt die Stadt nicht heraus, und nur auf vier Vorhaben ruhen noch Hoffnungen. Die Reaktionen der Stadträte sprechen Bände: "Massives System-, Organisations- und Führungsversagen", "Flurschaden", "Desaster", "Geldverschwendung zulasten der Steuerzahler". Was in Konstanz passiert ist, wirft eine fundamentale Frage auf: Sind Smart-City-Projekte der öffentlichen Hand von vornherein zum Scheitern verurteilt? ## Konstanz: Ein exemplarisches Desaster Das Konstanzer Smart Green City-Programm sollte ein Leuchtturmprojekt werde...