Donnerstag, 14. Mai 2015

Franken und Baden Württemberg ich denke hier sollte mehr zusammengearbeitet werden

Der letzte Bahnstreik hat es mal wieder sehr deutlich gezeigt, an den Landesgrenzen hört das eigene Denken auf.
Auch die Diskussion um den Haltepunkt Schnelldorf ist hier wieder sehr symptomatisch für ein fehlen gegenseitigen Verständisses und des willens zur Zusammenarbeit.

Doch gerade mit Baden-Württemberg (vorallem Hohenlohe-Franken) hat Mittel und auch Unterfranken einen Wirtschaftsraum zum Nachbarn, der nicht nur 7 Weltmarktführer auf der Straße der Weltmarktführer - der Bundesstraße 19. sondern an Innovations und Wirtschaftskraft geradezu attraktiv ist.
Das ewige Schielen nach Bayern besonders nach Oberbayern ist hier in meiner Sichtweise ein völlig falscher Weg.

Doch zurück zu dem was mich wirklich antreibt diesen Blogbeitrag zu schreiben.
Da ich auf dem Weg nach Stuttgart zum Projektmanagement Barcamp keinen Zug in Mittelfranken bekommen habe, musste ich 78 km mit dem PKW nach Crailsheim zurücklegen um dort dann endlich Richtung Stuttgart fahren zu können. Eine Wirtschaftsregion wie Nürnberg kann sich dieses - auch trotz des Bahnstreiks nicht leisten sich von seinem Zugstarken Nachbarn abkuppeln zu lassen.
Die Züge fuhren nämlich von Stuttgart kommend maximal bis Crailsheim und die 5 AlibiShuttlezüge in die Hauptstadt Mittelfrankens waren ihren Namen nicht wert.

Auch fällt mir auf das generell diese Nachbarschaft gerade aus Richtung Nürnberg eher stiefbrüderlich behandelt wird, was ich für eine Törichtheit sonders gleichen halte.
Nicht nur das Gewerbegebiete entlang der A6 entstehen sondern auch das ganze Unternehmen ihre Logistikbereiche dorthin auslagern ohne das Nürnberg, das nach wie vor nicht sonderlich gut dasteht seinen Teil dazu beiträgt.

Für mich stellt sich hier immerwieder die Frage wollen die Mittelfranken nicht mit den Hohenlohe-Franken zusammen was machen oder fehlt hier nur die Erkenntnis was sich hier knapp 100 km weiter tut.
Oder schielen die Nürnberger nur zu sehr auf Nürnberg und lassen einen so interessanten Partner deshalb links liegen.
Auch Stuttgart ist ein sehr viel interessanterer Partner als München - doch auch diese Erkenntnis ist in Nürnberg noch nicht angekommen.

hier ein etwas älterer Artikel über die Straße der Weltmarktführer der aber an seiner Aktualität nichts eingebüßt hat:
http://www.weissman.de/ArtikelDownloads/DieWeltmarktfuehrerHohenlohe.pdf

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