Donnerstag, 11. September 2014

Journalismus VS Logistikpersonal und Logistikunternehmen

Oh Journalismus was warst du früher Neutral, denn scheinbar gilt der einst vom großen Hanns-Joachim Friedrich geprägte Satz das man gerade in dieser Disziplin eine notwendige Distanz halten soll nicht mehr

Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.“ 
Hanns Joachim Friedrichs


Doch stattdessen scheint grad das Haudrauf   - nein das Bashing -  von Mitarbeitern und Logistikkonzernen das große Ding der Journalisten zu sein.


So titelt das Handelsblatt "Raupe Nimmersatt im Cockpit" wohingegen die Piloten ihre Forderung nach der Beibehaltung ihrer Frührentenregelung durchsetzen wollen. für mich stellt sich da die Frage ob diese Form der Parteinahme einer Wirtschaftszeitung würdig ist.

So Titelt der Journalist Nicolaus Doll von der Welt in deren Reisebeilage "wie man Zugbegleiter zur Weißglut bringt" wobei das jegliche Grenzen sprengt und bei mir nur dazu führt das ,in meinen Augen, dieser Mann sich um jegliche Reputation gebracht hat   - nein - das sprengt nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks,  das Sprengt auch die Grenzen jeglicher Verhältnismßigkeit.
Eigentlich müsste man Herrn Doll ernsthaft fragen welches Problem er hat, da er jegliche Verkehrsmittel und Verkehrsunternehmen und gerade deren Mitarbeiter die einfach nur ihren Job machen mit seiner Sicht der Dinge in Frage stellt nein sogar vom hohen Roß eines Journalisten persönlich angreift.
Vielleicht hilft es wenn er mal selbst eine Woche als Zugbegleiter respektive im Prüfdienst fährt um zu verstehen was er mit solchen mehr als nur fragwürdigen Artikeln vielleicht die Auflage steigert, bezwecken will erschließt sich mir in keinster Weise.


Oder Die ARD die im Rahmen ihres Unternehmenstests teilweise sehr Unfair mit dem Konzern DB umgegangen ist, es ist bei leibe nicht alles gut in diesem Konzern, aber die notwendige Distanz und das Notwendige Händchen selbstverständnis das man von einem öffentlich rechtlichen Senderverbund erwarten kann ist hier in keinster Weise gegeben.


Ich bin gerne bereit hierüber zu diskutieren denn dieses ist aus meiner Warte nicht nur respektlos sondern einfach schlecht gemacht - Hartz IV Journalismus lässt grüßen


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